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City of Borders - von Yun Suh
Geschrieben von: Redaktion
Hauptdarsteller der Dokumentation in der Panorama-Sektion der Berlinale 2009 sind Stammgäste der einzigen schwul-lesbischen Bar der Jerusalem. City of Borders folgt dem Leben von fünf Menschen, deren Schicksale sich hier kreuzen.
Die Charaktäre der Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein. Jedoch verbindet sie alle ihre Erfahrung mit dem besonderen religiösen und politischen Umfeld der "heiligen Stadt".
Zum einen Ravit, eine energische isralische Ärztin, die sich erst über Palästinenser Gedanken machte als sie sich in eine verliebte. Zum anderen ihre Freundin Samira, eben jene Palästinenserin - voller politischer Energie und Radikalität. Dann ist da der 21 jährige Boody, die palästinensische Dragqueen. Unverständnis und Intoleranz seiner Umgebung ließen ihm nur die Auswanderung in die USA als Wahl. Und zuletzt der der Israeli Adam. 21 Jahr Jung und schwul, der wiederum mit beim Jerusalemer Gay Pride von einem Ultra-Orthodoxen mit einem Messer verletzt wurde.
„Jeder kommt aus seinem privaten Ghetto und trifft sich im Shushan.“ Dieser Satz ist mehr als bloß der Spruch des Barbesitzers Sa’ar Netanal. Seine Schwulenbar verbindet Menschen über alle Schranken der sexuellen Orientierung, der Ethnien und Religionen hinweg in einer Stadt voller Grenzen.
City of Borders
USA, 2009, 66 min
Regie: Yun Suh
